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Bei den
Neueintragungen verzeichnet Deutschland den niedrigsten
Wert seit 20 Jahren, das Jahr 2019 ausgenommen: Mit 1.192 Neueintragungen
wurden 2025 rd. 12% weniger Quarter Horses registriert als noch
ein Jahr zuvor.
In Italien hingegen werden mehr Pferde registriert: 1.479 Quarter
Horses wurden 2025 neu eingetragen, in Frankreich 636.
Die Zahl der AQHA-Mitglieder stabilsierte sich auf 4.815
Mitglieder, 38% davon sind Lifetime Member.
Dennoch hat die AQHA seit dem Jahr 2019 über 1.000 Mitglieder
in Deutschland verloren.
Das liegt einerseits an den massiven Querelen rund um den Affiliate-Status
der DQHA ("Dexit")
seit 2019, die dem Verband offensichtlich mehr Schaden als Nutzen
gebracht haben. Zudem findet die Zahl der Quarter Horses in Deutschland
und damit an "Züchtern, Besitzern und Freunden der American
Quarter Horses" offensichtlich eine weitere Heimat: Verbände
und Organisationen ausserhalb von DQHA und AQHA, zum Beispiel
EWU und EWHB.
Andere Organisationen sind attraktiver geworden für Quarter
Horse-Besitzer
Die Faktenlage zeigt: Für Quarter Horse-Besitzer, -Züchter
und -Reiter werden die Rassezuchtverbände AQHA und DQHA zunehmend
irrelevanter, weil sie ihnen kein brauchbares Angebot im Freizeit-
und Turniersport mehr machen. Rasseoffene Verbände wie EWU
oder Sportverbände wie NRHA holen die Quarter Horse-Fans
mittlerweilen erfolgreicher ab.
In züchterischen Belangen verlieren die Zuchtverbände
ebenfalls deutlich an Boden: Das EWU- Jungpferdeprogramm ist mittlerweilen
deutlich erfolgreicher als die DQHA Futurity/ Maturity (siehe
hier), andere Filialzuchtverbände wie die European Western
Horse Breeders (EWHB) bieten ebenfalls Service an.
Fragen? Die 20 wittelsbuerger.com-Experten helfen
gerne weiter,
z.B. Pat Faitz, Sylvia Katschker und Sylvia Jäckle für den
Bereich AQHA.
Zum
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